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Lexikon für Assessment Center-Entwickler / Kriteriumsvalidität

Ein diagnostisches Verfahren ist kriteriumsvalide, wenn die Ergebnisse für das gemessene Merkmal (z.B. Berufseignung) mit den Messungen eines korrespondierenden, selbst als valide geltenden und i.d.R. leicht zu erhebenden Merkmals - eines sog. Kriteriums - (z.B. Berufserfolg) übereinstimmen, welches unabhängig erhoben wird.

Bei einer hohen Kriteriumsvalidität werden die Ergebniswerte des diagnostischen Instruments und die Werte des Außenkriteriums in einer Validierungsstichprobe hoch miteinander korrelieren.

Man unterscheidet zwei Arten von Kriteriumsvalidität: prognostische oder syn. prädiktive Validität einerseits, konkurrente bzw. syn. Übereinstimmungsvalidität andererseits.