Ein Regionalversorger der Energiebranche hatte als Ziel, die gesamte Führungsmannschaft von ca. 150 Führungskräften weiter zu entwickeln. Zur Ermittlung der persönlichen Stärken und Entwicklungsfelder und zur Vereinbarung gezielter Entwicklungsmaßnahmen wurde ein 4-stufiges Development-Audit gewählt: Vorgespräche, Durchführung des Development-Audits, Entwicklungsgespräche gemeinsam mit dem Vorgesetzten und ein Monitoring der Entwicklungsaktivitäten über die Personalabteilung und den Vorstand.
4-stufiges Vorgehen beim Development-Audit: Vorgespräche, Audit, Entwicklungsgespräche, Monitoring
Zentraler Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Feedback in Entwicklungsaktivitäten ist die Einbindung des Vorgesetzten. Bei den Vorgesprächen mit dem Vorgesetzten war es das Ziel, die zentralen Herausforderungen der Position, spezifische Anforderungen des Teams und auch bestimmte Zusatzfragen an das Development-Audit zu erfassen. Das eigentliche Development-Audit dauerte einen halben Tag und bestand aus einer Präsentation, einem Mitarbeitergespräch, einer branchenspezifischen Case Study und einem Interview entlang der Kompetenzkriterien des Unternehmens.
Effiziente Entwicklungsmaßnahmen auch bei beschränktem Budget
Zielgerichtete Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Entwicklungsfelder der Einzelnen ist nur ein positiver Effekt. Das Obermann Team hat neben vereinzelten Coaching und Seminarempfehlung gezielt darauf geachtet, möglichst viele Maßnahmen „on the job" vorzuschlagen, um die Ressourcen und Kompetenzen im eigenen Haus zu nutzen und den Transfer des Gelernten in die Praxis sicher zu stellen: Feedbackpartnerschaften, Einsatz von internen Coaches, Übernahmen von Mentorenaufgaben, Literaturempfehlungen waren die Mehrheit der Empfehlungen, die zugleich einen positiven Einfluss auf die Feedbackkultur des Unternehmens haben.
Wie stelle ich sicher, dass die Entwicklungsmaßnahmen umgesetzt werden?
Ein wichtiger Faktor, damit das Feedback aus dem Development-Audit in Entwicklungsaktivitäten mündet ist die Einbindung des Vorgesetzten, weitere Faktoren sind die Qualität und Formalität sowie das Monitoring der Entwicklungsaktivitäten. Der Entwicklungsplan wurde in diesem Projektbeispiel formal unterschrieben, regelmäßig durch die Personalmanager überprüft und der Stand der Entwicklungsaktivitäten im Vorstand präsentiert.