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Interviewtraining


Interviewtraining Universalthema

Interviewtraining für Führungskräfte und HR-Mitarbeiter


Interview ist anders als das Vorstellungsgespräch: Das übliche Einstellungsgespräch führen alle. Genauso ahnen wir alle, dass mit Fragen wie „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?" nur an der Oberfläche gekratzt wird. Das zuzugeben, kratzt am eigenen Ego, wer sagt nicht von sich, er habe eine gute Menschenkenntnis. Durch ein professionelles Interviewtraining ist viel mehr Tiefgang und Sicherheit möglich: STAR-Gesprächstechnik, „gute" Fragen erkennen, tatsächlich zuhören können, Signale erkennen können, Geschwindigkeit und Tiefe spielend variieren können.

Mehr zu: STAR-Interviewmethode
Mehr zu: Forschungsstudie Validitätsvergleich von verschiedenen Interviewtechniken

Mit Struktur und Anforderungsbezug massive Validitätssteigerung möglich: Das klassische Einstellungsgespräch hat eine Validität von 0,14 - also wenig über Null (Schmidt & Hunter, 1998). Dabei zeigen die Studien, dass exzellente Validitäten möglich sind, in der letzten Metaanalyse sogar bis zu einer Durchschnittsvalidität von 0,45. Themen im Interviewtraining: Die Fragen haben eine 50% Schwierigkeit, alle Bewerber bekommen die gleichen Fragen in gleicher Reihenfolge, die Antworten werden separat voneinander bewertet, es sind mehrere Interviewer und mehrere Interviewteile geplant.

Mehr zu: Wissenschaftliche Validität von Interviews
Mehr zu: Persönlichkeitsfragebogen speziell für Führungskräfte
Mehr zu: Ausbildung von internen Assessment-Moderatoren


Unsere Dienstleistungen bei Interviewtrainings

  • Als Profis in der psychologischen Eignungsdiagnostik vermitteln wir Ihnen das aktuelle Know-How
  • Konzeption von unternehmensspezifischen Kompetenzmodellen
  • Einzel-Coaching für Manager mit realen Interviewkandidaten

Kompetenzmodelle als Ausgangspunkte: Der Dreh- und Angelpunkt für gute Interviews ist der Anforderungsbezug der Fragen. Dazu haben Firmen Kompetenzmodelle, die das Zielradar der notwendigen Kompetenzen abbilden. So werden Kompetenzen strukturiert abgedeckt, die bei oberflächlichem Vorgehen für den Positionserfolg letztlich entscheidend sind, die man den Bewerbern jedoch nicht „von der Nase ablesen kann": Komplexitätsverständnis, Umgang mit Konflikten, eigene Wertestruktur, Struktur der beruflichen Motivation:

Mehr zu: Kompetenzmodelle
Mehr zu: Motivationsfragebogen OCM

Validität von verschiedenen eignungsdiagnostischen Verfahren
Unter Validität wird der statistische Zusammenhang zwischen der getroffenen Vorhersage und dem tatsächlichen späteren Berufserfolg verstanden. Dabei gibt es verschiedene Erfolgskriterien, z. B. ist der eingestellte Bewerber nach zwei Jahren noch im Unternehmen, Gehaltszuwachs oder Zufriedenheit des neuen Vorgesetzten. Statistisch können die Korrelationen zwischen 0 und 1,0 liegen. 1,0 ist jedoch praktisch nicht möglich, da es kein „wahres" Urteil über den Berufserfolg gibt, z. B. die Vorgesetzteneinschätzung auch subjektiv ist. Werte von 0,3 oder 0,4 sind schon sehr gut. In der Abbildung ist der aktuelle Forschungsstand zusammengetragen.

Mehr zu: Stand der Forschung, wer steigt zum Chef auf?
Mehr zu: Aktueller Forschungsstand im Assessment-Center-Buch von Prof. Dr. Obermann