Integration eines 360°-Feedbacks in ein Development Audit bei einem Private Equity Unternehmen

5
Nov

Integration eines 360°-Feedbacks in ein Development Audit bei einem Private Equity Unternehmen

Ausgangsbasis: Audit von Beteiligungsmanagern

Zielsetzung des intern initiierten Audits bestand darin, Stärken und Entwicklungsfelder der Führungskräfte und Beteiligungsmanager zu identifizieren. Im Anschluss sollten sowohl in Bezug auf die Gesamtorganisation wie auch hinsichtlich der einzelnen Personen Stärken und Verbesserungspunkte abgeleitet werden. In den diagnostischen Prozess wurde ein 360°-Feedback integriert, um neben der Einschätzung der Berater, das Feedback der Kollegen und Vorgesetzten als Grundlage für die weitere Entwicklung zur Verfügung zu haben.

 

 

4-stufiges Vorgehen: Integration Kompetenzmodell in das 360°-Tool, Ableitung einschätzbarer Verhaltensanker, grafische Aufbereitung der Ergebnisse, Feedback-Gespräch

obc_grafik_360grad-feedbackIm ersten Schritt ging es darum, das firmenspezifische Kompetenzmodell in das 360°-Tool zu überführen und die Verhaltensanker zielgruppenspezifisch anzupassen. Wichtig war es dabei, die Perspektiven/Beobachtungsmöglichkeiten der Kollegen und Führungskräfte bei der Erstellung der Verhaltensanker zu berücksichtigen. Nach Versand und Ausfüllen der Fragebögen wurden diese ausgewertet und graphisch aufbereitet. Dabei sind neben der gemittelten Einschätzung der Kompetenzen auch der Range der Bewertungen und der Vergleich zu den Kollegen für die Fokusperson von Interesse. Der Abgleich von Selbstbild und Fremdbild gab darüber hinaus Hinweise für etwaige „Blinde Flecken“ und zu Tendenzen einer zu positiven oder zu kritischen Selbsteinschätzung.

Ergebnis: Entwicklungsplan mit Teilnehmer, Vorgesetztem und Consultant

Die Ergebnisse des 360°-Feedbacks wurden in den Auditbericht integriert und in einem nachfolgenden Feedbackgespräch mit dem Teilnehmer und dem Vorgesetzten diskutiert. Wichtig war es hierbei, Raum für Fragen und Klärung von Widersprüchlichkeiten zuzulassen. Im Ergebnis wurde das Feedback aus dem 360° genutzt, um weitere Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung „Stärken stärken“ und „Entwicklungsfelder verbessern“ abzuleiten. Diese wurden in einem konkreten Entwicklungsplan festgehalten.